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Montag, 6. April 2015

Wochenrückblick 4.0 Shoppen, Essen, Low Carb, Ostern

Ich wünsche euch allen, frohe Ostern!Nicht jeder Feiert Ostern, manch einer ist Gläubig und geht in die Kirche, andere feiern Ostern einfach so  und weder andere lassen den Feiertag links liegen, da sie an etwas anderes glauben.
Aber eins ist bei allen gleich, freie Tage! ;)


Habt ihr Ostern gefeiert?
Oder habt ihr einfach nur die freien Tage genossen?
Für mich kam Ostern dieses Jahr so plötzlich, dass ich sogar vergessen hatte, wann man Geschenke überreicht… oder versteckt.

Aber fangen wir erst mal mit Montag an. Ist ja ein Wochenrückblick. ;)
Montag war ich noch bei Kizu. Ich hatte von  Sonntag zu Montag bei ihr geschlafen. Wir gammelten gemütlich rum und es war ein entspannter Wochenstart. Ich machte zum Frühstück Pancakes aus Eiern und Banane (Rezept folgt) und dazu aßen wir die Honigmelone, die ich mitgebracht hatte.

Mittags zeigte sie mir wie sie Eier Omelette macht. Das hat mir echt gut geschmeckt. Ich werde da nochmal ein bisschen mit rumexperimentieren und dann auch ein Rezept posten.
Ich denke man kann sie gut herzhaft als auch süß zubereiten.

Da Kizu Montag gegen den späten Nachmittag am Hauptbahnhof sein musste, half ich ihr mit den Hasis und ihrem Koffer gut zu ihrem Zug zu kommen. Ostern stand vor der Tür, ist eine super Zeit wegzufahren.

Dienstag ging es zum Markt am Maybachufer. Ich traf mich mit einer Freundin aus der Ausbildung. Wir haben uns schon ewig nicht mehr gesehen und so wollten wir gemeinsam ein bisschen Shoppen gehen.

Als wir ankamen war der Markt aber wie leer gefegt und nur ganz wenige Stände waren aufgebaut. Meine Einkaufsliste konnte ich einstampfen. Wir hatten Sturmwarnung und das Wetter war nicht so berauschend… Mist…  Wir grasten trotz dessen die wenigen Stände ab und gingen dann in eine winzige Pizzeria, die mir am Tag zuvor Kizu nahe gelegt hatte.
Ich hatte mir einen Tee und ein Pizza Stück mit Champignons bestellt. Hmmm die war richtig gut!


Warum bitte wird Tee jetzt ständig in Gläsern serviert? Das is doch so heiß, man kann das Glas nicht mal anfassen ö.Ö Was soll das?

Danach gingen wir in ein anderes Cafe. Da geh ich nie wieder hin! Erst wenn man auf der Toilette eines Cafes oder Restaurants war, weiß man ob man nochmal hin geht oder nicht. Das war soooo abartig…

Mittwoch und Donnerstag musste ich arbeiten. Donnerstag kaufte ich noch schnell die Ostergeschenke für meine Eltern. Leckere Pralinen von Hussel und andere Leckereien.
Seit ich meine Ernährung umgestellt habe (oder immer noch dabei bin), fällt es mir von Mal zu Mal schwerer zu Hussel zu gehen. Sooo viele Leckereien!

Dafür kaufte ich mir ein neuen Handy Akku und die DVD Space Pirate Captain Harlock. Toller Film! Und die Animation, einfach klasse! Der wurde richtig gut gemacht. Ich habe vor einer Weile, die Serie gesehen und der Sprung von Damals zu heute, ist schon sehr enorm! Sie haben sich richtig Mühe mit dem Film gegeben und er ist richtig klasse geworden!



Freitag war frei, wuhu! Es sollte Rührei zum Frühstück geben, also backte ich mir Low Carb Brötchen dazu. Ich probierte die Vogelfutter-Brötchen von Bettina von happycarb.de aus.

Hui war das eine klebrige Angelegenheit.

Die Brötchen sind wirklich nicht schlecht, aber nicht ganz meins. Sie schmeckten mir ein bisschen zu sehr nach Kokos und die Konsistenz ist auch nicht ganz so meins gewesen. Ich nehme das Rezept aber auf jeden Fall weiter als Inspiration.  Vielleicht werde ich sie auch nochmal machen, aber dann für süßen Belag. Z.B.  Erdbeeren oder mal Marmelade. Herzhaftes fand ich dazu nicht ganz so angenehm.

Nach dem Frühstück wurden Eier gefärbt und dann habe ich den Tag damit verbracht, neue Rezepte zu suchen und zu nähen.

Samstag ging es wieder zur Arbeit.  Wir konnten nicht pünktlich Schluss machen, da 10 vor nochmal ganz viele ‚nur mal gucken‘ wollten. T_T
Meine Bahn habe ich aber trotz dessen noch bekommen. Ich traf mich Mit Mutti zum Bummeln, da ich dringend neue Schuhe für die Arbeit brauche. Meine sind schon total abgelaufen, aber ich finde im Moment einfach nichts. Das ist so furchtbar. Entweder passen sie nicht oder meine Größe ist komplett ausverkauft…

Sonntag war dann endlich Ostern. Statt die Geschenke zu verstecken, stellten wir sie auf den Frühstückstisch. Ich bekam einen Thalia Gutschein (YAY Bücher) und ein Ü-Ei. Ich habe mir das Ei gewünscht. Ich verzichte Momentan auf so viel, da wollte ich wenigstens zu Ostern was naschen.


Es war übrigens das perfekte! In meinem Ei war eine Katze und wenn man an ihrem Schwanz zieht, kommt ein Maßband zum Vorschein.  Als Katzenliebhaber und Schneider, ist das total passend!


Ich hatte noch Quark und Erdbeeren vom Vortag übrig, und versuchte mich an einem selbst zusammengestellten Rezept, für einen Kuchen. Der Kuchen ist nicht schlecht geworden, aber es fehlt noch ein wenig süße. Ich werde ihn kommendes Wochenende noch einmal versuchen und wenn mir das Rezept zusagt, werde ich es mit euch teilen :)




Diese Woche versuchte ich mich an einigen neuen Rezepten. Gemüsespieße,  Zucchini Schiffchen, Kuchen, Brötchen und Omelette.




Wenn noch kein Post dazu vorhanden ist, wird aber sicherlich demnächst einer dazu folgen.

Bis bald,
Julia

Dienstag, 5. November 2013

Tag 16 Ginza, Kabuki-za, Karaoke, Claudia



Tag 16.

Am vorletzten Tag ging es nach Ginza, bevor wir noch einmal Claudia trafen.
Ich weiß nicht, ob sie im Bahnhof Ginza immer so kleine Stände haben, aber als wir dort waren, sah es aus wie in einer früheren Zeit und die Verkäufer hatten Handgemachtes im Angebot.
Wir verließen den Bahnhof und begegneten gleich einer Traube von Menschen. In diesem Jahr hatte das Kabuki-za wiedereröffnet und nicht nur Touristen wollten es sich ansehen.
Wir sind nicht hinein gegangen aber von außen sah es schon überwältigend aus. Ein ordentliches Foto hinzubekommen ist etwas schwierig, deshalb bekommt ihr kleine Häppchen zu sehen



Weiter ging es zum Wako Uhrenturm. Dieses Gebäude ist auch oft in Reiseführern gezeigt.

Von dort aus gingen wir in die  „Shopping Street“
In Ginza haben sich die ganzen großen Designer Geschäfte angesammelt. Von Chanel über LV zu Cartier ist alles mit dabei.  Lustigerweise aber auch H&M und Zara. Wobei sich H&M schon in mehreren Noblen Vierteln der Welt niedergelassen hat.

Unser Hauptgrund, warum wir nach Ginza sind, war eigentlich das Vampire Cafe und das Alice im Wunderland Cafe. Doch ich dummi habe nicht darauf geachtet wann es auf macht und wir waren viieeell zu früh. Wie viele andere Restaurants dort, machte es erst ab 17 Uhr auf.

Wir haben uns ein letztes mal (für diese Reise) mit Claudia getroffen und sind 2 ½ Stunden Karaoke singen gegangen. Für Titsche ein Träumchen ;)

So wie Claudia, bin auch ich ein großer Fan von Moomin und sie führte uns zu einem Laden… der zu hatte, weil es der einzige freie Tag in der Woche war. Pechvögel ole!

Auf dem Weg zum Bahnhof holte ich für Maren noch so einen verschließbaren Cafe to Go Becher von Starbucks. In verschiedenen Städten haben sie wohl Sonderlinge mit Verzierungen der jeweiligen Stadt.

Wir verabschiedeten uns von Claudia und ich war wirklich traurig, dass die Zeit mit ihr schon wieder rum war. Von Berlin nach Tokyo ist leider kein Katzensprung. :(

Wir fuhren nach Shinjuku und trennten uns dort. Jeder machte noch einmal Besorgungen und wir trafen uns im Hotel um die Koffer schon mal vorzubereiten und den letzten Tag zu planen.

Tag 15 Ikebukuro, Korea Town, Sweet Paradise



Tag 15

Wir besuchten Closet Child und Tokyu Hands in Ikebukuro.
In diesem Closet Child gibt es auch gebrauchte CD’s in sehr gutem Zustand.

Danach sind wir nach Korea Town. Wir sind die Station Shin-Okubu ausgestiegen und ein bisschen umher geschlendert.
Dort gibt es viele beauty Geschäfte, hätte ich das alles lesen können, hätte ich bestimmt viel gekauft. ;) Oder wenn ich in Ruhe hätte gucken können. Wenn man dort hin geht, sollte man sich bewusst sein, dass dort viele Angestellte arbeiten, die einen in die Läden locken wollen.


Bevor ich nach Japan flog, wusste ich, dass Zoohandlungen in Asien nicht so sind wie in Deutschland. Richtig bewusst wurde es mir, als wir in Koreatown eine betraten.
Viele Tiere auf engem Raum, Kleintiere die sich gegenseitig kaputt machten, eine freilaufende große Schildkröte und ein Affe, der am Käfig festgebunden war und sich dort hin und her schwang :(

Lisa steht total auf Musik und so sind wir dort in ein Musikgeschäft gegangen, mit CD’s und Fanstuff.
Alle 2 Schritte wurde man mit anderer Musik beschallt, man konnte es nicht mehr auseinander halten und es war ein einziges Musik kuddelmudel.

Nach Koreatown sind wir nach Shinjuku zu Sweet Paradise und ich wurde von den beiden Eingeladen
Sweet Paradise ist ein all you can eat Restaurant mit viel Kuchen und Torten… und ein bisschen warmes Essen. ;)


Auch Harajuku besuchten wir an dem Tag. Takeshita Dori und das Laforett wollten wir noch besuchen. Leider machen die Geschäfte schon um 8:00 Uhr zu und wir hatten nicht mehr so viel Zeit zum bummeln

Montag, 4. November 2013

10ter Tag Tokyo Harajuku, Akihabara, Maid Cafe, Tokyo Tower



12.4.2013 10ter Tag Tokyo

Wir sind später los als geplant und sind wieder im stamm Cafe Frühstücken gewesen.
Danach sind wir nach Harajuku, denn wir wollten Geld ausgeben ;)
Als ersten haben wir Purikuras gemacht, was auch sonst? Wir waren ganz schön süchtig und haben fast jeden Tag welche gemacht.
Wir sind zusammen zu Daiso gegangen. Daiso ist ähnlich wie ein 1€ Shop in Deutschland.
Viel verschiedener Kram für wenig Geld.


Da wir alle 3 unterschiedliche Geschmäcker haben, was Kleidung betrifft, haben wir eine Uhrzeit ausgemacht, zu der wir uns wieder treffen wollten und sind allein bummeln gegangen.
In einem Laden, hörte ich auf einmal deutsche Stimmen, aber nicht von anderen Leuten, sondern von einer deutsch lern CD! Ich habe den Besitzer des Shops angesprochen, und wir haben uns nett unterhalten.
Er lernt deutsch, weil er Lust dazu hat und die Sprache toll findet.  War sehr interessant :)
Alle Sachen die in seinem Laden waren, sind von ihm selbst Handgemacht. 
Richärds ist genau unter Closed Child


Originelle Strumpfhosen fand ich in diesem Laden

Porta Portese
Diese jungen Herren, die dort stehen, waren unglaublich nervig.
Sie reden einen an und sind sehr aufdringlich. Sie wollen einen in irgendwelche Läden schleifen. Hat man kein Interesse werden sie schlimmer~ irgendwann bin ich nur noch an ihnen vorbei gerannt mit gesenktem Kopf.



Um 16 Uhr haben wir uns mit Claudia in Akihabara getroffen. Wir wollten ins Maid Cafe wuhuhuhuuuu!
Wir sind nicht in irgendein billiges gegangen sondern in ein wirklich gutes. Cafe @home nannte es sich. Sie haben sogar einen Teil ihrer Webseite auf englisch.
Bild von http://www.cafe-athome.com

Im Maid Cafe darf man keine Fotos machen, es sei denn, man bezahlt dafür.
Wir hatten jeder ein Menü genommen: Darin enthalten waren ein Getränk, ein süßes Essen, ein Geschenk in Form einer Schachtel die Kekse enthielt und ein Foto mit der Maid seiner Wahl. Das ganze kostete um die 2500 Yen.
Bild von http://www.cafe-athome.com

Als uns das Essen gebracht wurde, hat die Maid uns animiert und wir haben dem Essen liebe hinzugegeben.
Für die Fotos wurden wir einzeln auf die Bühne gerufen um dann mit der Maid zu posen… Das war peinlich *haha*
Als Frau ist man in einem Maid Cafe eh in der Unterzahl und wird von den Kerlen komisch angeschaut btw. gestarrt.
Am Ende gab es für uns eine Mitgliedskarte.
In ein Maid Cafe zu gehen, ist eine interessante und lustige Erfahrung. Nur würde ich wohl nicht ständig dorthin gehen wollen. Zum einen sind dort zu viele Männer, ob jung oder alt und einige sehe schon recht gruselig aus. Zum andere ist es einfach viel zu teuer!
Es gibt dort Männer die wahrscheinlich Stammkundschaft sind und ich frage mich, wie sie sich das leisten können.

Nach dem Maid Cafe ging es  zum Pokemon Center in der nähe der Station Hamamatsucho.
Ein Traum für Pokemon-Fans.
Ich muss gestehen, nach den ersten 150 Pokemon, habe ich das ganze nicht mehr sooo doll verfolgt. Die meisten Pokemon, die es dort gab, kannte ich nicht mal xD

Wir liefen vom Pokemon Center zum Tokyo Tower. Ohne Claudia, hätte ich den Weg niemals gefunden, aber sie führte uns super durch die Straßen =)
Mittlerweile war es schon dunkel und der Tower super beleuchtet!


Blick auf Tokyo

Auch innen schön geschmückt

Donnerstag, 4. Juli 2013

Tag 9 Kamakura, Shibuya und Hachiko




Am 9ten Tag fiel uns das frühe aufstehen schon deutlich schwerer. Doch wir hatten eine Liste abzuarbeiten und früh aufstehen war da ein muss.

Nach dem Frühstück beim Bäcker um die Ecke,ging es nach Kamakura zur großen Buddha-Statue.











Man zahlt einen kleinen Betrag für den Eintritt, auf das Gelände. Dafür war das Gelände aber wirklich gut gepflegt.
Die Statue ist riesig und es ist erstaunlich, dass sie schon seit … ewigkeiten… existiert.












Für 20 Yen kann man die Statue von innen besichtigen.
Dort steht beschrieben, wie sie damals gebaut wurde. Es ist erstaunlich, dass diese Bauart schon Kriege und Naturkatastrophen überlebt hat.


Wir kauften noch Souvenirs und fuhren mit dem Bus zurück zum Bahnhof. Dort entdeckten wir einen Ghibli Geschäft. Der Laden ging über 2 Etagen und war unglaublich niedlich eingerichtet. Auf jeder Etage gab es jeweils einen Stempel, den man auf niedlichem Papier, stempeln konnte. Stempel gibt es in Japan vielen Sehenswürdigkeiten und Bahnhöfen. Jedes mal wenn wir einen gefunden haben, haben wir ihn natürlich gesammelt. Sonst machen die dock keinen Sinn ;)


In der Nähe des Ladens haben wir gegessen. Es ist manchmal sehr schwierig in Japan etwas essen zu gehen, wenn die Leute nicht viel mit englisch anfangen können.
Aber mit Zeichensprache geht alles, und so bekamen wir etwas leckeres aufgetischt :D

Vollgemümmelt ging es nach Shibuya.  Wir wollten Hachiko einen Besuch abstatten. Um am schnellsten den richtigen Ausgang zu nehmen spricht man einfach einen vorbeikommenden Japaner an.: „Do you speak english?“ Wenn die entsprechende Person den Kopf schüttelt, einfach „Hmm Hachiko?“ dran hängen. Man bekommt dann die richtige Richtung gezeigt :D


Dort war es recht voll und um ein Bild mit der Statue machen zu können musste man erstmal ein Paar leute darauf hinweise, dass man gerne ein Foto machen würde.
Kurze Zeit später gingen wir zu der berühmten Kreuzung, die eigentlich IMMER gezeigt wird, wenn ein Bericht über Japan, im Fernsehen läuft.
Wir machten Ein Video (dass ich auch noch bearbeiten muss) und gingen dann ins Shubuya 109.

An diesem Tag wollten wir früher ins Hotel zurück. Wäsche waschen war angesagt. Es ist unglaublich praktisch ein Hotel mit Waschmaschine zu haben.

Sonntag, 30. Juni 2013

Tag 6 Teil 2 Verständigungsprobleme, fahrt nach Kyoto



Teil 2 von 2

Im Hotel angekommen erwartete uns etwas, wovon man echt nur träumen kann. Ein unglaublicher Service.
Wir wurden vom Personal empfangen und es wurde gleich unser Gepäck abgenommen. Dann Sollten wir die Schuhe ausziehen und sie brachten gleich Hausschlappen und nahmen unsere Schuhe weg.
Ich checkte für uns ein und man brachte uns auf unser Zimmer.
Die Dame die uns nach oben brachte, erklärte und alles. Sie bedachten sogar, dass wir aus Deutschland kamen und gaben uns eine Karte von Kyoto auf deutsch. Außerdem bekamen wir ein Adresskärtchen. Falls wir uns verlaufen oder mit dem Taxi kommen.
Das Zimmer war doppelt oder fast 3 fach so groß wie das in Tokyo.
Wir hatten einen Flur, ein großes Bad, ein Schlafzimmer, einen Balkon und ein Zimmer zwischen Balkon und Schlafzimmer.
Wohn und Schlafzimmer





Beheiztes Klo


Aussicht vom Balkon
Die Badewanne habe ich lieben gelernt. Man saß mit angewinkelten Beinen drin, aber mir ging das Wasser bis zur Schulter. Die Wanne war aus Holz und das Wasser konnte richtig heiß aufgedreht werden.

Dann kam eine Dame im Yukata, die uns eine Kleine Leckerei brachte, sowie  Tee und Kaltes Wasser.

Danach gingen wir unsere Karten für den Geisha Tanz holen. Claudia war so lieb uns die Karten zu bestellen und wir mussten sie dann nur noch abholen.
Als wir das Hotel verlassen wollten, sah man uns schon den Gang entlang laufen und holte sofort unsere Schuhe um sie bereit zu stellen. Wir gingen los und die Bediensteten folgten uns bis auf die Straße um uns nachzusehen. Und sie blieben stehen bis wir um die Ecke gingen!

Da wir auf dem Weg anscheinend sehr verirrt aussahen, sprach uns ein Mann auf einem Fahrrad an. Er konnte zwar kein englisch, wollte uns aber mit aller Macht helfen. So zeigten wir ihm wo wir hin wollten und er zeigte uns mehr oder weniger den Weg. Denn auch er wusste nicht genau wo es war und fragte eine Gruppe von Frauen nach dem Weg. Er fuhr dann immer wieder voraus und deutete uns immer an ihm zu folgen.
Irgendwann hatte er wohl keine Zeit mehr oder musste woanders hin und schickte uns noch in eine bestimmte Richtung.
Wir kamen dann an einem Tempel vorbei, den wir uns noch gleich mit anschauten.

Nebenan war das Gebäude, in dem die Aufführung am nächsten Tag stattfand, also konnten wir Tickets kurz danach abholen.

Auf dem Weg zu einem anderen Tempel, liefen wir eine Einkaufsstraße entlang. 


Hinter dem Tempel gab es einen Park mit Ständen und Kirschbäumen.  Als wir ankamen, dämmerte es schon langsam und so erstrahlte der Park im Sonnenuntergang. Eine wundervolle Stimmung.


Man setzte sich zusammen unter die Kirschbäume und verbrachte dort den Tag oder Abend.
Als wir uns so unterhielten, hörten wir auf einmal jemanden der uns auf deutsch anredete.
Wir drehten uns um und da stand ein Junger Mann mit Fahrrad. Wir unterhielten uns kurz und fanden heraus, dass er ein working holitay Jahr in Japan verbringt.
Wir machten noch ein paar Bilder von der schönen Aussicht und gingen dann zurück ins Hotel.





Und was soll ich sagen? Der gleiche Service. Tüten vom Einkauf abgenommen, Schuhe abgenommen, Schlappen hingestellt und gefühlte 20 Verbeugungen bekommen.
Wir gingen auf unser Zimmer und für uns brannte schon das Licht. Man hat unsere Futons ausgelegt und alles zu Recht gemacht. Sogar eine Nachtlampe hatten wir. So konnten wir in unsere Betten krabbeln und zum Schluss das Licht ausmachen.