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Dienstag, 5. November 2013

Tag 11 Yokohama, Cosmoworld, Cupnoodle Museum,Seiden Museum und Chinatown



Tag 11 13.4.2013

Auf nach Yokohama!

Die Nacht war für mich der Horror. Ich wurde Krank und bekam eine üble Erkältung. . . eigentlich fast Grippe..
Wir sind früh losgefahren, denn auf unserem Plan standen: Yokohama Cosmoworld (wegen dem Riesenrad), das Cupnoodle Museum, das Seiden Museum und Chinatown.

Als wir an der Yokohama Station ankamen, gingen wir zu einem Info point und erkundigten uns welcher Weg am besten wäre. Wir bekamen eine Karte und uns wurden die Stellen die wir sehen wollten markiert.

Wir sind bis zu der Station Minatomirai gefahren und von dort aus  nach Yokohama Cosmoworld gelaufen. Zu Anfang dachte ich immer, das Riesenrad steht alleine, aber es ist mitten in einem keinen Park mit verschiedenen Fahrgeschäften. 

Dort fuhren wir mit einer Schnellbahn, die uns hin und her schleuderte und dem Riesenrad. 

Das Wetter war herrlich und wir hatten einen weiten Blick.

Das nächste mal, werde ich dort alle Fahrgeschäfte abklappern, sie sahen alle vielversprechend aus ;)
Interessant (was ich vorher noch nie so gesehen hatte) die Fahrkarten für die Geschäfte, musste man vorher an einem Automaten ziehen.

Zwei Straßen weiter, war schon das Cupnoodle Museum.
Der Eintritt kostete pro Person 500 Yen.
Es war sehr voll und es ist wohl sinnvoller man geht in der Woche dort hin. Und ganz wichtig, vorher informieren was es dort für Möglichkeiten gibt. Ich hatte eine Kartenverkäuferin die kaum englisch konnte und hab sie daher nicht richtig verstanden. Man hätte zusätzlich noch eine Karte kaufen können, um sich selber seine Nudelpackung zusammen zu stellen.
Das Museum ist wirklich sehenswert! Man erfährt die komplette Geschichte von Ramen und überall kann man ein bissel was erleben und entdecken.


Weiter ging es zum Seiden Museum. Auf dem Weg dorthin sind wir an einem Straßenfest vorbei gekommen. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wären wir bestimmt drüber geschlendert.
 Der Weg von dem einem zum anderen Museum war eigentlich nicht so weit, aber dadurch dass ich schon angeschlagen war, wars für mich total anstrengend. Am Seidenmuseum angekommen war ich schon einmal total hinüber :/

Das Seidenmuseum war mir ganz wichtig. Ich bin ja gelernte Schneiderin und in der Ausbildung hat man schon eine Menge über Seide und die Herstellung von Stoffen erfahren. Dort war aber alles viel mehr veranschaulicht!
Es wurde gezeigt, wie die Raupen gezüchtet werden und wie die Seide gesponnen wird. Von den Anfängen der Seidenproduktion bis Heute. Ebenfalls werden Webstühle gezeigt und wie viele Kokons man für ein Kleidungsstück braucht.

Im oberen Teil des Museums sind verschiedene Kleidungsstücke ausgestellt und es gibt einen Fernseher, der verschiedene Doku-Filme zeigt.
Das Einziege, dass mir an dem Museum nicht gefallen hatte, waren die lebenden Beispiele von Seidenraupen.

Ein Stück vom Museum entfernt war Chinatown.  Der Eingang des Viertels war mit einem großen Tor geschmückt.

Es gibt dort wirklich unglaublich viele Restaurants. Man könnte sagen jedes fünfte Geschäft war etwas anderes als ein Restaurant. So oft sich die Restaurants wiederholten, so oft wiederholten sich auch die Gerichte.
Leider kann man das auch über die anderen Geschäfte sagen. Die Waren wiederholten sich ständig.
Interessant fand ich die Straßenkünstler, die einen Namen mit wunderschön verzierten Buchstaben schrieben.

Wer gerne viel isst, für den ist Chinatown bestimmt das richtige, für mich eher nicht ;)

Gegessen haben wir dort aber trotzdem. Für uns nicht so einfach, denn wir waren mit einem Automaten konfrontiert an dem man Essensmarken kaufen musste. Alles auf japanisch und chinesisch… wir hatten keinen Schimmer was da so für Zutaten benutzt wurden.
Auf gut glück bestellten wir etwas, das so aussah wie Teigtaschen. Wir hatten Glück und man konnte es essen ;)

Es ging wieder zurück ins Hotel und für mich früher ins Bett. Ich hatte den Tag über warmes Zitronenzeug getrunken, aber geholfen hatte es nicht und so wurde die Nacht schlimmer als die davor.

Sonntag, 30. Juni 2013

Tag 4 Taifun Warnung / Quer durch Tokyo



 Eine Taifunwarnung machte uns einen Strich durch die Planung und wir mussten ein bisschen umdenken.
Am Morgen war das Wetter noch sehr schön und auf dem Weg zum Edo Museum, entschieden wir uns um und gingen zum Senjo-ji, um das schöne Wetter auszunutzen.

Wir stiegen die Station „Tawaramachi“ aus, um zuerst die Kappabashi-dori entlang zu laufen.
Diese Straße wird wohl auch „Kitchen-Town genannt. Dort gibt es jede menge Läden mit Geschirr und Essen aus Wachs, für die Restaurants.







Lustigerweise entdeckte ich einiges Backzubehör aus Deutschland.
In einer Seitenstraße entdeckten wir zum ersten Mal (während unserer Reise) schön blühende Kirschbäume! Natürlich haben wir gleich Fotos gemacht. Wir dachten schon, wir hätten kein Glück mehr, da die Regentage viele Kirschblüten von den Bäumen geholt haben.



Irgendwann verließen wir die Kappabashi-dori und gingen Seitenstraßen entlang um zum Senjo-ji zu kommen.

Es war recht voll. Was wir nicht bedacht hatten, es war Samstag und dementsprechend viele Leute unterwegs. Aber die Tempelanlage ist riesig, und so verteilte sich das alles ein wenig.







Auf dem Gelände fand eine Vorführung statt. Wir hatten keine Ahnung um was es ging, aber es standen viele Leute mit Yukatas dort. Das war wirklich sehr schön!


Leider fing es nach kurzer Zeit an zu regnen der Taifun begann. Wir beschlossen zum Edo Museum zu fahren, um nicht komplett dem Unwetter ausgesetzt zu sein.
Auf dem Weg dorthin verließ mich der Akku meiner Kamera und so konnte ich nur noch Handy Fotos machen. :(

Das Museum war unglaublich. Sie bauten darin ganze Häuser auf. Es Gab ein Häuschen von vergangenen Zeiten, indem sie gezeigt haben, wie die Menschen früher gewohnt hatten.




Zu den ganzen riesigen Bauten, gab es auch Miniatur Städte. Zu diesen lagen Ferngläser bereit, damit sah alles wie in echt aus. Sehr beeindruckend.

Danach ging es zurück ins Hotel.
Auf dem Weg haben wir in Hatagaya noch etwas gegessen. Wir gingen in ein Restaurant mit Curry Gerichten. Für mich gab es Curry und Miso Suppe. Wir bekamen dazu Wasser, worüber ich mich erst freute, doch nach dem ersten Schluck hatte ich den Geschmack von Kaffee im Mund. Ich bin absolut kein Kaffee Trinker und fand es total widerlich.

Im Hotel gab es Waschmaschinen und so konnten wir unsere Wäsche der letzten Tage waschen. Das ist super praktisch, das könnten ruhig mehrere Hotels haben.

Wir machten noch unsere Pläne für den nächsten Tag und gingen schlafen.

Tag 3 Shinjuku und Claudia




Am dritten Tag sind wir früh aufgestanden. Wir hatten viel vor und wollten Claudia treffen.

Nachdem wir uns alle fein gemacht hatten, ging es nach Shinjuku. Wir sind wieder gelaufen, diesmal aber eine andere Strecke, da wir zum Bunka Gakuen Costume Museum wollten.
Auf dem Weg dorthin fanden wir lustige Bauten.


Das Bunka Gakuen Costume Museum hat 2 abwechselnde Ausstellungen. Als ich 2010 dort war, zeigten sie historische Asiatische Kleidung. Dieses mal waren es historische westliche Kleidungsstücke. Wer sich ein wenig für die  Kleidung ab des Rokokos bis Heute interessiert, sollte die Ausstellung besuchen.



Interessant ist zudem, dass gleich nebenan eine Modeschule ist. Und da es in Japan bekanntlich unglaublich viele Modestile gibt, brauch man sich nur 10 min. am Museum aufhalten und hat fast alle gesehen :D




Nach dem Museum haben wir uns mit Claudia am Einkaufscenter ALTA getroffen. Sind dann kurz rein zu Swimmer und sind dann weiter gelaufen zum Einkaufscenter Marui one. Ein Paradies für mich, da dort genau die richtigen Läden für mich sind ;)

Typisch japanisch ging es dann weiter, Claudia führte uns in eine Karaoke Bar. Ohne eine japanisch sprechende Person ist man bei Karaoke Bars echt aufgeschmissen~
Jeder musste mindestens ein Getränk bestellen und wir mussten festlegen, wie lange wir dort bleiben wollen. Wir dachten an eine Stunde, aber es wurden dann doch 2 ;)
Es war sehr lustig!

Die Karaoke Bars hatten sogar ein Lied von Nena und zwei von Rammstein. Die Übersetzung war zwar nicht die beste aber sie hatten deutsche Lieder!

Danach machten wir Fotos im Purikura Automaten. Ich liebe diese Teile und frage mich warum wir keinen in Berlin haben~
Purikura Automaten sind wie normale Fotoautomaten, nur viel besser!
Die Kabine hat platz für mehrere Personen und man wird von vorn und hinten ausgeleuchtet. Selbst nach einer durchzechten Nacht, lässt die Maschine nicht zu, dass man schlecht aussieht.
Manche Maschinen zaubern einem größere Augen, machen einen schönen Teint, einen schöneren Mund, ruschige Wangen, etc.
Man kann verschiedene Hintergründe aussuchen und zum Schluss die Bilder bearbeiten. So kann man kleine Bilder, das Darum oder eine Schrift mit einfügen.


Danach gingen wir noch ein bisschen Shoppen. Und als es langsam später wurde verabschiedeten wir Claudia und fuhren kurze Zeit später zurück ins Hotel. 
Shinjuku Bahnhof
Shinjuku

Bei seven-eleven holten wir uns noch ein bisschen was zu essen machten es uns im Zimmer gemütlich.