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Sonntag, 30. Juni 2013

Tag 4 Taifun Warnung / Quer durch Tokyo



 Eine Taifunwarnung machte uns einen Strich durch die Planung und wir mussten ein bisschen umdenken.
Am Morgen war das Wetter noch sehr schön und auf dem Weg zum Edo Museum, entschieden wir uns um und gingen zum Senjo-ji, um das schöne Wetter auszunutzen.

Wir stiegen die Station „Tawaramachi“ aus, um zuerst die Kappabashi-dori entlang zu laufen.
Diese Straße wird wohl auch „Kitchen-Town genannt. Dort gibt es jede menge Läden mit Geschirr und Essen aus Wachs, für die Restaurants.







Lustigerweise entdeckte ich einiges Backzubehör aus Deutschland.
In einer Seitenstraße entdeckten wir zum ersten Mal (während unserer Reise) schön blühende Kirschbäume! Natürlich haben wir gleich Fotos gemacht. Wir dachten schon, wir hätten kein Glück mehr, da die Regentage viele Kirschblüten von den Bäumen geholt haben.



Irgendwann verließen wir die Kappabashi-dori und gingen Seitenstraßen entlang um zum Senjo-ji zu kommen.

Es war recht voll. Was wir nicht bedacht hatten, es war Samstag und dementsprechend viele Leute unterwegs. Aber die Tempelanlage ist riesig, und so verteilte sich das alles ein wenig.







Auf dem Gelände fand eine Vorführung statt. Wir hatten keine Ahnung um was es ging, aber es standen viele Leute mit Yukatas dort. Das war wirklich sehr schön!


Leider fing es nach kurzer Zeit an zu regnen der Taifun begann. Wir beschlossen zum Edo Museum zu fahren, um nicht komplett dem Unwetter ausgesetzt zu sein.
Auf dem Weg dorthin verließ mich der Akku meiner Kamera und so konnte ich nur noch Handy Fotos machen. :(

Das Museum war unglaublich. Sie bauten darin ganze Häuser auf. Es Gab ein Häuschen von vergangenen Zeiten, indem sie gezeigt haben, wie die Menschen früher gewohnt hatten.




Zu den ganzen riesigen Bauten, gab es auch Miniatur Städte. Zu diesen lagen Ferngläser bereit, damit sah alles wie in echt aus. Sehr beeindruckend.

Danach ging es zurück ins Hotel.
Auf dem Weg haben wir in Hatagaya noch etwas gegessen. Wir gingen in ein Restaurant mit Curry Gerichten. Für mich gab es Curry und Miso Suppe. Wir bekamen dazu Wasser, worüber ich mich erst freute, doch nach dem ersten Schluck hatte ich den Geschmack von Kaffee im Mund. Ich bin absolut kein Kaffee Trinker und fand es total widerlich.

Im Hotel gab es Waschmaschinen und so konnten wir unsere Wäsche der letzten Tage waschen. Das ist super praktisch, das könnten ruhig mehrere Hotels haben.

Wir machten noch unsere Pläne für den nächsten Tag und gingen schlafen.

Tag 2 Ankunft, Shinjuku


Am 4.4. kamen wir in Narita an.
Vor Ladung bekamen wir Zettelchen zur Einreise, die wir ausfüllen mussten. Lisa ging es nicht so gut und wir halfen ihr dabei. 

Bei der Einreisekontrolle mussten wir den Zettel wieder abgeben. Es wurde ein Foto von uns gemacht und die Fingerabdrücke genommen. Ich liebe frontale Fotos… nicht…
Als wir endlich zum Gepäckband kamen, wurden die Koffer schon weggeräumt. Es hatte an der Einreisekontrolle lange gedauert und sie hatten wohl gedacht da kommt keiner mehr.
Wie die Japaner so sind, entschuldigten sie sich und waren froh, dass wir froh waren :D
Als wir zur Zollkontrolle kamen, kam uns ein Spürhund entgegen der an den Koffern schnüffelte, huhh hab ich Panik bekommen, dass er einfach stehen bleibt xD
Dann ging es für mich zum Pasmo aufladen, für die anderen Beiden, um sich einen zu machen.
Um die richtige Bahn zum Hotel zu finden, fragten wir uns wieder durch.
Wir fuhren von Narita bis Yawata um dort umzusteigen. Das war absolut nicht lustig. Der Bahnhof Yawata wurde gerade umgebaut und wir mussten unsere Koffer mehrere Stufen tragen und vor allem den Weg zum anderen Gleis finden. Das war 2 Straßen weiter. Als wir jemanden Fragten, konnte derjenige nur japanisch aber irgendwie haben wir uns doch mit Hand und Fuß verständigt.
Wir sind dann bis Shinjuku gefahren und mussten dort noch einmal den Zug wechseln. Da der Zug am selben Gleis fuhr, konnten wir dort bleiben. Fragten aber einen Zugführer (zum Glück konnte er englisch) welcher Zug es denn wäre, da die Züge nur auf japanisch angezeigt wurden.
Dann kamen wir endlich in Hatagaya an und gingen zum Hotel.
Leider waren unser Zimmer noch nicht fertig und wir mussten eine Stunde warten. Wir ließen unsere Koffer da und schauten uns in der Gegend um. Wir kauften uns was zu essen und gingen dann zurück.
Auf unserem Zimmer machten wir uns erstmal frisch und berichteten der Welt, dass wir gut angekommen sind.
Uns fiel dann auf, dass unsere Zimmer nur für 2 Leute eingedeckt war, also gingen Titsche und ich wieder runter um uns zu vergewissern, das richtige Zimmer zu haben.
Sie entschuldigten sich und hatte uns für abends den Rest zugesichert.

Wir liefen noch zum Rathaus in Shinjuku. „Einfach so“ durch die Stadt zu laufen, ist sehr interessant und ich kann es nur jedem empfehlen. Man bekommt einen viel besseren Einblick in das Leben der Japaner.
Am Rathaus angekommen gingen wir zur Touristen Information. Die Leute dort sind sehr nett und es gibt Karten und Informationen in verschiedenen Sprachen. Auch in deutsch.
Danach sind wir in den 48ten Stock gefahren. Von dort kann man Tokyo von oben sehen. Es war traumhaft schön. Und das ganz kostenlos.




Danach sind wir in Shinjuku rumgelaufen und haben und die Stadt im dunkeln angeschaut.

Auf der Suche nach der richtigen Bahn haben wir uns ein wenig verlaufen aber haben es dann doch zum Hotel geschafft. Haben noch etwas gegessen und sind dann schlafen um Kraft für den nächsten Tag zu sammeln.